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Saison 2011

 

Am 12.03.2011 ist es endlich so weit, der Ball in der russischen Liga rollt wieder

Vorab hat sich Kevin in einem Interview über Dinamos Perspektive, Neuzugänge, die Mammut-Saison und das längste Trainingslager seiner Karriere geäußert:

"Priwjet is Moskwi, hallo aus Moskau,

in der Bundesliga geht es in diesen Tagen ja drunter und drüber. Wie so oft, wenn die Liga in die entscheidende Phase geht. Es geht um sehr viel und alle fiebern dem Saisonfinale entgegen.

Das ist hier bei uns ein wenig anders. Hier wird zwar in diesen Tagen auch gefiebert - aber unsere Fans freuen sich auf den Saisonstart. Am Wochenende rollt wieder der Ball. Nach mehr als drei Monaten Pause. Endlich.

Gut, ich gebe zu: Ich habe mich gefreut über den ein oder zwei Wochen längeren Urlaub, den ich nach der letzten Saison hatte. Aber was dann folgte, war die wohl längste Vorbereitung aller Zeiten. Im Januar ging es für ein paar Wochen in die Türkei, anschließend zwei Wochen nach Zypern. Dann erneut zwei Wochen in die Türkei.

Und zu Beginn dieser Woche sind wir endlich wieder in Moskau gelandet. Seit Ende November war ich zusammengezählt vielleicht zehn Tage daheim. Es hat sich nicht wirklich gelohnt, in dieser Zeit den Kühlschrank zu füllen.

Wenn wir schon beim Thema "lang" sind: Auf die Mammutvorbereitung folgt die Mammutsaison. Gewöhnlich wird in der Premier Liga von März bis November gespielt.

Diesmal setzt die Liga jedoch einen drauf: die Saison wird im neuen Jahr fortgesetzt. Sie läuft also von März 2011 bis Mai 2012 - 44 Spieltage lang. Grund: Die Russen gleichen ihr Spieljahr den Westeuropäern an. Ab 2012 beginnt hier die Saison auch im Sommer und endet im späten Frühjahr.

In dieser Spielzeit wird nun zunächst das übliche Programm gespielt - jeder spielt gegen jeden. Einmal zu Hause und einmal auswärts. Anschließend wird die Liga gesplittet.

Die besten acht Teams dieser "Vorrunde" ermitteln den Meister und die Europapokalteilnehmer, die unteren acht die Absteiger.

Dass es für uns darum geht, in der oberen Hälfte zu landen, muss ich wohl nicht erwähnen. Das Saisonziel ist klar. Wir wollen ins internationale Geschäft.

Woher ich meinen Optimismus nehme? Ich finde, wir haben schon die Rückrunde der vergangenen Saison sehr ordentlich gespielt und es trotz des mageren Saisonstarts beinahe noch auf Platz fünf geschafft.

Ich kann deutlich eine positive Entwicklung sehen, seit ich im Sommer des ergangenen Jahres hergekommen bin. Wir haben kein einziges Spitzenspiel verloren und sind auch als Mannschaft zusammengewachsen.

Dazu haben wir uns punktuell verstärkt. Na gut - ich hätte mich nicht beschwert, wenn wir noch ein paar Hochkaräter mehr eingekauft hätten. Aber die, die gekommen sind, helfen uns weiter, da bin ich mir sicher.

Unserer prominentester Neuzugang ist in Deutschland kein ganz Unbekannter: Zvjezdan Misimovic. Er hatte zuletzt ein unglückliches Gastspiel bei Galatasaray Istanbul und ist vor ein paar Tagen vom VfL Wolfsburg zu uns gekommen.

Ich kenne ihn natürlich aus vielen Begegnungen, die wir gegeneinander bestritten haben. Nicht nur in der Bundesliga - auch schon in der Jugend, da wir gleich alt sind. Er war damals für die Bayern am Ball, ich für den VfB Stuttgart.

Ich halte ihn für einen guten Typ und einen starken Fußballer. Er wird unserer Offensive einen Schub geben.

Ich freue mich jedenfalls auf ihn als neuen Teamkollegen - und natürlich auf ein paar starke Vorlagen. Am besten schon zum Saisonauftakt am Samstag bei Lokomotive Moskau.

Ich möchte den Misimovic-Transfer bestimmt nicht klein reden. Aber in Sachen Neuzugängen gab es in der Liga spektakulärere Deals: Terek Grosny angelte sich Ruud Gullit als Trainer - und Anschi Machatschkala verpflichtete Roberto Carlos.

Den kleinen kompakten Brasilianer, der mit seinem Schuss eine Kuh aus 50 Metern erlegen kann.

Das sind nur zwei spektakuläre Beispiele. Aber auch ganz allgemein bekommt man den Eindruck, dass da manch kleinerer Klub in die Offensive geht.

In diesen Tagen werde ich jedenfalls oft gefragt, ob da eine neue große Konkurrenz für die Moskauer Klubs und Zenit St. Petersburg heranwächst. Ich antworte immer: Hoffentlich! Konkurrenz belebt das Geschäft. Die Liga als Ganzes wird davon profitieren.

Einen weiteren Aufschwung wird natürlich die Weltmeisterschaft 2018 bringen. Guter Fußball wird hier schon gespielt, jetzt kommt in den kommenden Jahren noch eine verbesserte Infrastruktur dazu - und die Begeisterung in der Bevölkerung wird im Hinblick auf 2018 wachsen.

Aber auch kurzfristig ist mir um den russischen Fußball nicht bange. Gleich drei Klubs stehen im Achtelfinale der Europa League - obwohl sie die Runde der letzten 32 mitten in ihrer Saisonvorbereitung spielen mussten, was alles andere als ideal ist.

Und alle drei Teams haben gute Chancen weiterzukommen: ZSKA Moskau (gegen den FC Porto), Zenit St. Petersburg (gegen den FC Twente) und Spartak Moskau (gegen Ajax Amsterdam). Ich wette, dass wir einen dieser Klubs im Finale wiedersehen werden. Wer hält dagegen?

Bis bald.

Euer Kevin"





- 12.03.2011
16. Meisterschaftsspiel / 2. Saison für Kevin (1. Spieltag)
Lokomotive Moskau 3:2 Dinamo Moskau

Das erste Spiel der Saison lief für Kevin und seine Mannschaft sicher nicht wie geplant. Schon in der vierten Minute kassierten sie einen Gegentreffer, Durica hieß der Torschütze. Nach einem Freistoß aus gut 25 Metern springt er in rein den Ball und erzielt das Tor. In der ersten Halbzeit hatte Dinamo zwar ein paar Möglichkeiten, doch das nötige Quäntchen Glück fehlte zunächst, aber bei Lokomotive sah es nicht viel anders aus.
Die zweite Halbzeit begann
mit einem
Schock für Dinamo: In der 47. Minute konnten sie den Ball nach einer Flanke nicht klären und nach einem Gewusel im Strafraum schoss Burlak den Ball, auf Höhe des Elfmeterpunktes, ins Tor. Das 3:0 für Lokomotive fiel in der 61. Minute. Lokomotive kam über rechts Außen, der Spieler sprintete mit dem Ball bis zur Grundlinie und spielte ihn in die Mitte des Strafraums zurück, wo Torbinski den Ball sicher verwandelte. Nach ein, zwei weiteren Möglichkeiten für die Gastgeber wachte Dinamo auf und zeigte sich kämpferisch: Kevin hatte in der 70. Minute einen Kopfballchance nach einer schönen Flanke, jedoch vereitelte der Torwart diese gute Möglichkeit. Nach drei weiteren großen Chancen fiel endlich der Anschlusstreffer in der 89. Minute für Dinamo. Nach einer Flanke aus dem Mittelfeld erlief sich Samedow den Ball. Da der Torwart von Lokomotive sich verschätzte, brauchte Samdeow nur noch zum 1:3 einschieben. In der 91. Minute konnte Kevin nach einer schönen Flanke von Misimovic noch das 2:3 erzielen, doch leider reichte die Zeit nicht mehr für den Ausgleich.
Kevin sagte nach dem Spiel: "Den Saisonstart haben wir uns anders vorgestellt. Ich würde gerne mein Tor gegen einen Sieg tauschen !"









- 19.03.2011
17. Meisterschaftsspiel / 2. Saison für Kevin (2. Spieltag)
Dinamo Moskau 3:1 Rostow

Das erste Heimspiel der Saison war ein souveräner 3:1-Sieg, der noch viel höher hätte ausfallen können, aber wie Kevin so schön sagte: "... es war so ein Tag, an dem der Ball zunächst einfach nicht ins Tor wollte...".
Dinamo übernahm von Anfang an die Kontrolle über das Spiel und hatte demnach auch viele gute Chancen. Dieses Spiel war um einiges besser, als das in der Woche davor, auch wenn einige Chancen nicht genutzt wurden.
Zu Kevins Leistung: Er erarbeitete sich einige Chancen und zeigte sich gewohnt kämpferisch. Leider hatte er im Torabschluß nicht das Glück auf seiner Seite, was er jedoch durch eine mustergültige Vorlage für Voronin zum 3:1 wett machte.
Das sagt Kevin:
„Hallo zusammen. Wir wollten heute unbedingt gewinnen. Das hat man gesehen und das ist uns auch gelungen. Aber das Ergebnis hätte noch viel deutlicher ausfallen können. Alleine ich hatte die Führung mehrmals auf dem Fuß. Aber es war so ein Tag, an dem der Ball zunächst einfach nicht ins Tor wollte. Ich bin sehr froh, dass wir trotzdem noch 3:1 gewonnen haben. Grüße Kevin“









- 02.04.2011
18. Meisterschaftsspiel / 2. Saison für Kevin (3. Spieltag)
FK Wolga 3:0 Dinamo Moskau

Das zweite Auswärtsspiel - die zweite Niederlage. Man muss aber dazu sagen, dass Dinamo dem FK Wolga nicht so unterlegen war, wie sich mit einem Blick auf das Ergebnis vermuten lässt.
Kevin war vor dem Spiel vier Tage krank, was man ihm auf dem Spielfeld zum Glück nicht wirklich anmerken konnte.
In der ersten Halbzeit war der FK Wolga zwar besser im Spiel, aber Dinamo konnte einen Rückstand verhindern, was in der zweiten Halbzeit leider nicht mehr möglich war. Innerhalb von 13 Minuten klingelte es drei Mal in Dinamos Tor. Der erste Treffer entstand durch eine schöne Kombination in der 63. Minute. Zwei Minuten später konnten die Fans von Wolga erneut jubeln. Der 3:0-Endtstand fiel in der 76. Minute; nach einem schönen Pass musste der Stürmer nur noch einschieben.
Kevin hatte drei gute Torchancen. Die ersten beiden wurden von dem überragenden Gastgeber-Keeper mustergültig pariert, der sehenswerte Seitfallzieher ging leider nur an die Latte.
Das sagt Kevin: "Ich bin froh, dass ich 90 Minuten spielen konnte, obwohl ich während der Woche krank war. Aber das Spiel beim FK Wolga dürfen wir nicht so verlieren."








- 09.04.2011
19. Meisterschaftsspiel / 2. Saison für Kevin (4. Spieltag)
Dinamo Moskau 1:0 Kuban Krasnodar

Das war ein hart erkämpfter aber hochverdienter Sieg Dinamos. Bei schlechten Platzverhältnissen wurde viel gefoult, da der Gegner sich mehr aufs "Kämpfen" als aufs Fußballspielen konzentrierte. Es war ein intensiv geführtes aber keineswegs ein attraktives Spiel, doch was zählt sind die 3 Punkte. Kevin kämpfte genauso wie der Rest seiner Mannschaft, doch beim Torabschluss fehlte ihm das Glück. Dennoch lieferte er eine gute Partie und bereitete das Tor in der 84. Minute von Semschow perfekt vor.
Das sagt Kuranyi: "Wir haben heute nie aufgegeben und sind dafür belohnt worden. Das Spiel war nicht besonders schön, aber wichtig ist der Sieg."









- 16.04.2011
20. Meisterschaftsspiel / 2. Saison für Kevin (5. Spieltag)
Terek Grosny 0:0 Dinamo Moskau

Eine wahre Nullnummer. Das Spiel brachte keine bedeutenden Szenen hervor, wobei gerade Kevin auch das Glück fehlte.
Beide Mannschaften agierten in den ersten zehn Minuten eher verhalten, wobei Terek Grosny besser und öfter kombiniert und schneller im Spiel war als Dinamo. In der 12. Minute kam der erste nennenswerte Schuss auf das Tor der Gäste, welcher durch den gut aufgelegten Moskauer Torwart entschärft werden konnte. Von diesem Zeitpunkt an lief Dinamo dem Ball fast nur noch hinterher, bei Ballbesitz waren kaum Zusammenspiele zu erkennen; die Moskauer spielten zu wenig ab und versuchten viel zu viel alleine. In der 14. Minute gab es eine gelbe Karte  für einen von Kevins Mannschaftskameraden und einen Freistoß für die Gastgeber aus aussichtsreicher Position, denn nach einem leichtfertigen Ballverlust wurde unsportlich nachgetreten. Der Freistoß aus ca. 25 Metern ging zum Glück zunächst in die Mauer, doch ein Spieler von Grosny kam erneut an den Ball, wessen Schuss abgeblockt wurde. Doch der Angriff wurde nicht geklärt, sodass Terek noch eine Schussmöglichkeit hatte, aber das Spielgerät flog über das Tor. 4 Minuten später hatte Dinamo einen Freistoß aus 35 Metern, welcher zu einer Flanke wurde, die aber durch die Abwehr der Gastgeber nicht dort ankam, wo sie ankommen sollte. In der 20. Minute zeigte Dinamo einen schönen Spielzug über mehrere Stationen, aber der Schuss aus 20 Metern brachte keinen Torgefahr. Zwei Minuten später war eine Flanke aus dem linken Mittelfeld zu weit für Kevin, der Ball flog ins Toraus. In der 24. Minute zeigte Dinamo erneut eine schöne Kombination, in der Kevin integriert war, die leider nicht den gewünschten Torerfolg brachte, da die Abwehr von Terek Grosny an diesem Tag gut aufgelegt war. In der 30. Minute war Kevin nah an einem Tor.  Ein weiterer schöner Spielzug über einige Stationen, mit integriertem zweimaligem Seitenwechsel, führte zu einer Flanke. Kevin köpfte den Ball in die rechte untere Ecke, doch der Torwart kratzte den Ball von der Linie. In der gleichen Minute gab es die identische Situation erneut und auch dieses Mal wurde Terek Grosnys Keeper nicht überwunden. 3 Minuten später fuhr Terek Grosny einen Konter; die Flanke von halb-linker Position kam durch eine Kopfabwehr nicht beim Empfänger an. In der 36. Minute köpfte Kevin den Ball erneut aufs gegnerische Tor, nach einer langen Flanke aus dem Mittelfeld. Aber auch dieses Mal gab sich der Gastgeber-Torwart nicht geschlagen. In der 39. Minute gab es einen Freistoß für Terek aus halblinker Position ungefähr 20 Meter vom Tor entfernt. Der Schuss ging durch die Mauer auf das Tor, doch der Dinamos Schlussmann pariert ihn. In der 42. Spielminute erkämpft sich Kevin den Ball im Mittelfeld, doch er fand keine Anspielstation, sodass er versuchen musste, alleine aufs Tor zu gehen, wobei er von 4 Abwehrspielern gestoppt wurde. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit ging Kevins Kopfball, nach einer Ecke, über das Tor.
Die zweite Halbzeit begann besser als die Erste. Beide Mannschaften kamen mit dem Siegeswillen aus der Halbzeit, was sich auf das Spiel niederschlug. Es gab viel mehr Torraumszenen, aber die Torgefahr war dennoch nicht groß genug. 5 Minuten nach der Halbzeit gab es erneut eine gelbe Karte für Dinamo nach einem taktischen Foul. Der daraus entstandene Freistoß aus 20 Metern landete in der Mauer. Die komplette Moskauer Mannschaft kämpfte nun noch mehr für den Sieg, Fouls mit eingeschlossen. In der 57. Minute führte eine kurze Ecke von Dinamo zum direkten Ballverlust. Dinamo lässt den Ball viel besser laufen als noch in der ersten Halbzeit, aber eine gute Abwehrleistung der Gastgeber ließ die Moskauer-Spieler fast verzweifeln. Großartige Chancen wurden dadurch kaum zugelassen. In der 68. Spielminute wurde eine Ecke von Dinamo geklärt, der Nachschuss der Moskauer wurde geblockt. Daraus entstand eine Flanke, die ihr Ende im Toraus fand. 5 Minuten danach hatte Dinamo einen Freistoß aus dem rechten Mittelfeld, die Kopfballabwehr der Gastgeber führte zu einer Ecke für Dinamo. Kevins Kopfball nach dieser Ecke fand leider nur den Weg über das Gehäuse. 2 Minute später gab es große Aufregung vor dem Tor der Gäste. Dinamos Abwehr hatte verschlafen, den Spieler mit der Nummer 10 zu decken, wodurch eine Großchance für diesen Spieler entstand. Er spielte alleine die komplette Abwehr aus, sodass nur noch der Torwart dem Torerfolg im Wege war. Dinamos Keeper drängte den Spieler mit dem Ball ein wenig nach rechts Außen, dieser lenkte den Ball links am Torwart, aber auch knapp am Tor, vorbei. In der 76. Minute gab es gleich zwei Chancen für Dinamo. Kevin wurde im Strafraum angespielt, jedoch sofort fair vom Ball getrennt, kurz darauf wurde ein Weitschuss aus knapp 30 Metern vom Torwart gehalten. 5 Minuten vor Ende des Spiels warf Dinamo alles nach vorne, sie zeigten, dass sie wirklich gewinnen wollten, aber die Angriffsversuche waren trotzdem noch zu zaghaft. In der 86. Minute spielte Dinamo einen hohen Pass von rechts nach links zu Voronin, der eine Flanke in die Mitte des Strafraums schlug. Luke Wilkshire wurde geschubst, sodass er keine Möglichkeit hatte an den Ball zu kommen – für mich ein klares Foul, für den Unparteiischen eine Schwalbe. Die letzte Chance des Spiels hatte Andrij Voronin in der 90. Spielminute, aber der Torwart parierte den Weitschuss. Die 2 Minuten Nachspielzeit brachte leider keine guten Chancen mehr ein.
Meiner Meinung nach scheiterte Dinamo an der guten Abwehrleistung der Gastgeber. Terek Grosnys Spieler attackierten den ballführenden Moskauer mit zwei Leuten, Kevin wurde zumeist mit drei Spielern vom Ball getrennt. Diese Taktik ist zwar sehr kraftraubend, aber effektiv. Vielleicht hätte man auf die schwindenden Kräfte der Spieler von Terek Grosny mehr eingehen müssen und ab der 75. Minute nur noch gegen die Abwehr anrennen müssen. Aber Dinamos Taktik war auch leicht zu durchschauen, da fast alles nur über die rechte Seite lief. Trotz allem war es eine Steigerung der vorangegangenen Leistungen.
Kevin sagt zu dem Spiel: „Es war wichtig, dass es uns gelungen ist, auch auswärts zu punkten. Mit ein wenig Glück wäre sogar mehr drin gewesen.“









- 20.04.2011
Viertelfinale Russischer Pokal
Dinamo Moskau 1:2 Rostow

Das ist echt eine bittere Niederlage, da zum Einen der Traum von Europa zerstört wurde (wenn Dinamo den Pokal gewonnen hätte, hätten sie sich automatisch für die Europa League qualifiziert) und zum Anderen Dinamo über 90 Minuten die klar bessere Mannschaft war. Das Problem war wieder einmal die Chancenverwertung. Die Spieler nutzten ihre Überlegenheit nicht aus und sogar mit einem Mann mehr auf dem Platz (in der 61. Minute stellte der Schiedsrichter einen Spieler von Rostow mit der roten Karte vom Platz) gelang ihnen nur ein Tor. Die Abwehr zeigte dieses Mal eine solide Leistung und lies nur 3 Möglichkeiten zu, aus denen Rostow effektiv 2 Tore erzielte, bei denen die komplette Hintermannschaft Dinamos nicht ganz so gut aussah. Das Ärgerlichste an diesem Tag: Der Siegtreffer fiel in der 90. Minute, als anscheinend Dinamos Spieler schon mit dem Kopf in der Verlängerung waren. Kevin hatte wieder einmal kein Glück, wozu der Schiedsrichter auch beitrug, denn als er frei vor dem gegnerischen Tor war entschied der Unparteiische auf Abseits.






- 25.04.2011
21. Meisterschaftsspiel / 2. Saison für Kevin (6. Spieltag)
Dinamo Moskau 2:2 Anschi

Nach dem Pokalaus gegen Rostow musste eine Lösung her. Diese bestand daraus, der Mannschaft neues Leben einzuhauchen, indem der alte Trainer entlassen wird. So schnell fand Dinamo jedoch keinen neuen Trainer, deswegen sitzt Sergeij Silkin von nun an für den Übergang auf der Bank. Und sieh an: Das erste Spiel unter dem Interimstrainer war eine starke Partie Dinamos, die in Unterzahl zwei Mal einen Rückstand aufholten, was die Charakterstärke, Kampfbereitschaft und den Willen der Mannschaft zeigte. Die spielbestimmende Mannschaft war die ganzen 90 Minuten über Dinamo.
Kevin hatte an diesem Tag nicht viele Torraumszenen, da er sich voll in den Dienst der Mannschaft stellte und um jeden Ball selbstlos kämpfte.
Das sagt er: „In Unterzahl 2 Mal einen Rückstand aufholen – das schafft man nur mit einer tollen Moral und einer großartigen Unterstützung der Fans. Danke dafür.“









- 02.05.2011
22. Meisterschaftsspiel / 2. Saison für Kevin (7. Spieltag)
Spartak Naltschik 2:3 Dinamo Moskau

Der erste Auswärtssieg der Saison für Dinamo, es geht aufwärts und der Abstand bis zur Spitze ist nicht mehr so groß !
Dinamo kämpfe von Anfang an für den Sieg, sie gingen vorne drauf und machten hinten zunächst perfekt zu. Schon in der 3. Minute hatte Kevins Truppe ihren ersten Freistoß – von rechts außen, doch der Ball landete im Toraus. Schon drei Minuten später konnte man einen Angriff von Dinamo sehen. Ein Mittelfeldspieler von Kevins Team wird mit einem langen Ball an der Außenlinie geschickt. Der Spieler geht bis zur Grundlinie und versucht eine Flanke zu Kevin, der in der Mitte des Strafraums auf das Spielgerät wartete, zu schlagen, doch die gute Abwehr der Gastgeber lies dies nicht zu. Im direkten Gegenangriff konnte Dinamos Keeper einen Weitschuss von Naltschik ohne Probleme halten. Schon in der 7. Minute konnten die Zuschauer einen schönen Spielzug, der letztendlich zum Tor führte, bejubeln: Der Angriff verlief wie der eine Minute zuvor, nur dass sich das Ganze auf der anderen Seite abspielte. Dieses Mal klärte die Abwehr nur zur Ecke, die jedoch nicht im Strafraum ankam, sondern zu dem Absender zurück, der den Ball ca. 20 Meter mittig vor das Tor schlug. Der Weitschuss von Sapeta fand seinen Weg in die linke untere Ecke des Tors – 1:0 für Dinamo. Durch eine Unkonzentriertheit, die wahrscheinlich durch die Führung verursacht wurde, kam Spannung vor Dinamos Tor in der 9. Minute auf. Ein Spieler der Gastgeber erlief einen hohen Pass in den Strafraum, Dinamos Torwart Schunin kam raus, Spartaks Stürmer lupfte den Ball über ihn. Schunin sprintete zum Tor und konnte kurz vor der Linie noch retten (9.). Kurz darauf zeigte Dinamos Abwehr ihre Qualitäten, als sie einen guten Angriff Naltschiks, über mehrere Stationen, zu Nichte machten (11.). 5 Minuten später wurde ein Angriff von Kevins Team unsanft gestoppt, was eine gelbe Karte für Spartaks Abwehrspieler zu Folge hatte. Der folgende Freistoß aus ca. 30 Metern aus halblinker Position brachte Spannung: Voronin kam im Strafraum an den Ball und spielte ihn bedrängt nach Außen, doch der Spieler verlor den Ball. Im direkten Gegenzug wurde Naltschik wieder einmal von der gut aufgelegten Abwehr gestoppt. In der 18. Minute konnte Dinamos Torwart einen Freistoß von Naltschik von der linken Seite entschärfen, jedoch nicht klären, sodass sich die Chance zum Nachschuss für Naltschik ergab: Ein sehenswerter Fallrückzieher, der jedoch viel zu schwach geschossen war. In der 19. Minute spielte Dinamo einen hohen, langen Pass auf Kevin, doch der Ball war zu schnell für ihn und landete im Toraus. Auf der anderen Seite wiederholte sich diese Aktion sechs Minuten später. Im direkten Gegenzug schlug Dinamo eine Flanke von links, die einen Spieler auf der rechten Seite erreichte; dieser schlug erneut eine Flanke, dieses Mal auf die rechte Seite, doch nun passte die Abwehr der Gastgeber auf und konnte klären. Wieder einmal ein kläglicher Angriffsversuch von Naltschik: Ein Freistoß führte zur Ecke, da Dinamos Abwehr klärte. Der Kopfball nach der Ecke brachte nicht genug Torgefahr auf, sodass Dinamos Keeper ohne Probleme den Ball hielt (27.). Eine Minute später hatte Naltschik erneut eine Ecke bei der sich Dinamos Torwart wieder auszeichnete: Er faustete gekonnt den Ball weg und den darauffolgenden Weitschuss von links konnte er ebenfalls entschärfen.In der 34. Minute spielte Naltschik einen langen, hohen Ball in Dinamos Strafraum, zunächst klärte die Abwehr, jedoch nicht weit genug, sodass erneut einer hoher Ball in den Strafraum kam, doch Dinamo Torwart kam raus und hatte den Ball. Nur eine Minute später traf Dinamo Aluminium. Zwei Minuten später hatte Kevins Mannschaft wieder eine Großchance: Ein langer, aussichtsreicher Ball wird vom herausstürmenden Torwart mit dem Körper aufgehalten. Dieser läuft noch einige Meter mit dem Ball weiter und schießt ihn dann weg. Bis zur Halbzeitpause gab es dann noch ein paar kleinere Chancen auf beiden Seiten und auch Dinamos Freistoß aus ca. 25 Metern halbrechter Position, der als Flanke gedacht war, fand nicht den Weg ins Tor. Jeder versuchte zu köpfen, doch leider kam keiner an das Spielgerät. Es war eine gute erste Halbzeit und Dinamo war größtenteils spielerisch überlegen.
Dinamos Torwart fing dort wieder an, wo er vor der Pause aufhörte, mit einer super Leistung: Schon drei Minuten nach der Pause musste sich Dinamos Abwehr geschlagen geben. Ein Spieler von Naltschik steckte den Ball gut durch, in den Lauf des Stürmers der Gastgeber, sodass nur noch der Moskauer-Torwart dem Torerfolg im Wege stand. Und genau dieser vereitelte die 100%-ige Torchance, indem er raus kam. Kurz darauf hatte Naltschik noch eine Chance, der Kopfball nach einer Flanke ging jedoch knapp über das Tor (51.). Zwei Minuten später zeichnete sich Kevins Teamkollege wieder aus, er hielt einen gut geschossenen Weitschuss sicher. Daraufhin fuhr Dinamo einen guten Angriff: langer Ball von recht kommt zu Kevin, der auf der linken Seite stand, kurz vor der Torauslinie konnte er den Ball erreichen und mit dem Kopf in die Mitte des Strafraums zurücklegen, wo Smolow den Ball annahm und in die rechte untere Ecke des Tors schoss - 2:0 (54.). Naltschik wollte sich aber nicht geschlagen geben und hatte nur 2 Minuten später einen Angriff über rechts Außen, den Dinamo zur Ecke klärte, welche die Abwehr zu einer erneuten Ecke klärte, die dann aber nichts einbrachte. In der 60. Minute knallte Dinamos Freistoß aus ca. 20 Metern halb-linker Position gegen die Mauer und kommt zurück, doch der Ball wird sofort wieder verloren. Zwei Minuten später sieht Kevin die gelbe Karte: Er bekommt an der Strafraumgrenze den Ball, wird von 3 Abwehrspielern der Gastgeber attackiert und verliert dadurch das Spielgerät. Da Kevin aber nie aufgibt, erkämpft er es sich wieder, anscheinend unfair, denn der Schiri pfeift ab, was Kevin wohl nicht hörte, denn er schoss aufs Tor. In der 67. Minute aber klingelte es zum dritten Mal: Kevin erkämpfte sich den Ball in der gegnerischen Hälfte, spielte einen guten Pass auf Voronin, der spielt nach rechts Außen zu Samedow, welcher den Ball in der linken unteren Ecke versenkte – 3:0. Zwei Minuten später hatte Kevin die 4:0-Führung auf dem Fuß, als ein perfekter Pass in seinen Lauf das Ende in den Armen des Naltschik-Torhüters fand. Ein paar Minuten später wurde es gleich mehrere Male spannend. Ein Kopfball nach einer Ecke Naltschiks wurde soeben mit einer Kopfballabwehr auf der Linie gerettet (74.). In der 79. Minute hatte Naltschik einen Elfmeter, doch auch dieser konnte den sehr gut aufgelegten Moskauer-Keeper nicht überwinden. Der Strafstoß war halbhoch geschossen und ging vom Stürmer aus nach rechts.  Die darauffolgende Ecke brachte nichts ein, ebenso wie die daraus resultierende Ecke. Aber 2 Minuten später fiel doch noch der Anschlusstreffer: Die Ecke von rechts wurde mit einem sehr gut platzierten, fast unhaltbaren Kopfball in die linke Ecke zum 1:3 aus Naltschiker Sicht verwandelt. In der 88. Minute fiel sogar noch das 2:3 und der sicher geglaubte Sieg wurde zu einer Zitterpartie: Naltschiks Freistoß aus ca. 25 Metern hablinker Position in den Winkel war ebenfalls sehr schwer zu halten. Doch nun wachte Dinamo wieder auf und hatte noch ein paar wenige kleinere Chancen, die aber zu keinem Tor mehr führten – Endstand: 3:2 für Dinamo !
Das sagt Kevin: „Dieser Sieg war enorm wichtig – jetzt haben wir wieder Anschluss an die vorderen Plätze.“









08.05.2011
23. Meisterschaftsspiel / 2. Saison für Kevin (8. Spieltag)
Dinamo Moskau 2:2 ZSKA Moskau

Es war mal wieder Derbyzeit in Moskau und genauso wie es sich für ein Derby gehört, war die Spannung kaum zu übertreffen.
Die Gastgeber dominierten das Spiel von Beginn an über weite Strecken, kassierten aber wieder einmal, nach Standardsituation, zwei Tore, die nicht hätten fallen müssen. Das erste Tor erzielte Ignaschewitz schon in der 4. Minute, doch da war natürlich noch viel zu machen. Voronin machte den Ausgleichtreffer in der 45. Minute, also kurz vor Ende der ersten Halbzeit. Unglücklicherweise schoss Doumbia die Gäste in der 80. Minute in Führung. Aber Dinamos Kampfgeist war nicht zu schlagen und so traf Lomic zum verdienten Ausgleichstreffer und 2:2-Endstand in der 3. Minute der Nachspielzeit.
Kevins Arbeitstag: Kevin mausert sich so langsam aber sich zum Top-Vorbereiter der Liga. Gegen ZSKA legte er in der 45. Minute mustergültig vor Andrej Voronin auf – es war bereits sein vierter Assist im achten Spiel. Pech hatte er dagegen zwei Mal, als knappe Abseitsentscheidungen einen eigenen Treffer verhinderten.
Das sagt Kevin: „Unser Ausgleich kam zwar spät, aber war aus meiner Sicht hochverdient. Wir haben ein gutes Spiel gemacht, nie aufgegeben und wieder einmal fantastische Moral bewiesen. Zum Glück sind wir dafür belohnt worden.“








-15.05.2011
24. Meisterschaftsspiel / 2. Saison für Kevin (9. Spieltag)
Amkar Perm 0:0 Dinamo Moskau
 

Positiv ist, Dinamos Serie hält an, sie sind seit 6 Spielen ungeschlagen aber jeder wusste auch: da war eindeutig mehr drin !
Das Spiel ging schleppend los, erst in der 11. Minute war ein nennenswerter Angriff zu sehen: Der Ball wird über rechts Außen gespielt, Kevin will das Spielgerät von der Grundlinie in den Strafraum flanken, jedoch verwandelt sich diese Flanke zum Torschuss und wäre genau unter der Latte ins Tor gegangen, wenn der Torwart der Gastgeber dies nicht verhindert hätte. Eine Minute später hatte Amkar Perm einen Angriff über links, aber die flache Hereingabe in den Strafraum konnte die Abwehr klären. Ein langer Ball auf Kevin links Außen wurde leider zu lang (20.). Kurz darauf hatte Dinamo einen Freistoß aus dem halb-linken Mittelfeld, doch die Gastegeber Abwehr fälschte den Ball so ab, dass er links über das Tor ging. Die darauffolgende Ecke fand seinen Empfänger bei Voronin auf der linken Seite, der eine Flanke in die Mitte des Strafraums schlug, aber Kevins Kopfball ging knapp daneben (22.). 4 Minuten später verzeichnete Perm einen schönen Angriff: der Ball wurde gut durch die Abwehr gesteckt, sodass der Stürmer allein vor dem Tor wäre, doch Dinamos Keeper zeichnete sich mal wieder aus, stürmte aus dem Tor und kam vor dem Stürmer an den Ball. Weiterhin hatten die Gastgeber ein paar kleinere Angriffe, aber Dinamos Abwehr oder Torwart machten diese zu Nichte. In der 39. Minute gab es die eben genannte Situation auf der anderen Seite. Schock ! Kevin ist mit einem von Perm mit dem Kopf zusammengestoßen, aber nach kurzer Benommenheit konnte er zum Glück weiter spielen. Nach einem Weitschuss aus 20 Metern von Perm war dann erst einmal Halbzeit.
Schon zu Beginn der zweiten Halbzeit konnte man erkennen, dass Kevins Mannschaft mit absolutem Siegeswillen aus der Kabine gekommen ist. Schon in der 52. Minute hatten sie eine Großchance zu verzeichnen: Mit dem Kopf wurde eine Flanke von rechts verlängert, sodass der Ball den Weg zu Voronin, dessen Kopfball vom gut-aufgelegten Keeper an den Pfosten gelenkt wurde. 6 Minuten später hielt eben dieser Kevins guten Schuss nach einer flachen Hereingabe. Dinamo machte Druck. In der 67. Minute hatte Dinamo erneut eine Großchance zu verbuchen: Voronin dribbelte mit dem Ball, steckte das Spielgerät nach rechts, flach in den Lauf eines weiteren Moskauer-Spielers, der schlug eine Flanke nach links zum 2. Pfosten, aber der Kopfball war nicht platziert genug, sodass der gute Gästekeeper den Ball hielt.  Danach mussten die Zuschauer eine Viertelstunde auf einen weiteren guten Spielzug warten: Ein schöner Angriff Dinamos aus der Mitte heraus fand seinen Weg zu Voronin in auf die linke Seite, dieser spielte den Ball in den Lauf eines Teamkollegen, doch der Torwart kam raus und stürmte auf den Ball. Dinamo kämpfte richtig mit dem Sieg, aber die Partie endete nur mit einem Torschussversuch.
Das sagt Kevin: „Ich bin hin- und hergerissen. Soll ich mich ärgern, dass wir nicht gewonnen haben – oder darüber freuen, dass wir ein weiteres Mal unbesiegt sind ?!“   









-21.05.2011
25. Meisterschaftsspiel / 2. Saison für Kevin (10. Spieltag)
Dinamo Moskau 1:0 Krylja Sowjetow Samara

Dieser Sieg war nicht nur wichtig im Hinblick auf die Tabellensituation, sondern auch für den Kopf, denn Dinamo konnte seit 2005 keinen Sieg mehr gegen Samara erzielen – somit war die Anspannung vor dem Spiel gegen den derzeitigen Angstgegner ziemlich groß. Dank dieses Sieges erreichte Dinamo den vierten Platz der Tabelle, punktgleich mit dem Dritten Zenit St. Petersburg und ist nur 2 Punkte von der Tabellenspitze, die Lokomotive Moskau anführt, entfernt. Der Siegtreffer fiel in der 48. Minute durch Andrej Voronin, nach wunderschöner Vorarbeit von Kevin, der wie immer kämpfte bis zum Unfallen, aber erneut kein Tor erzielen konnte. Dennoch prägte er den Ausgang des Spiels entscheidend durch die Torvorlage.
Das sagt Kevin: „Ich hätte gerne getroffen – aber es ist zurzeit wie verhext. Doch solange wir gewinnen kann ich damit leben, die Tore „nur“ vorzubereiten."









-29.05.2011
26. Meisterschaftsspiel / 2. Saison für Kevin (11. Spieltag)
FK Krasnodar 0:1 Dinamo Moskau

Dinamo ist nicht zu stoppen !
Schon in der zweiten Minute hatten die Weiß-Blauen ihre erste Chance, jedoch brachte der Freistoß aus dem halb-linken Mittelfeld nicht den gewünschten, schnellen Torerfolg. Aber natürlich gab Kevins Truppe nicht auf und nur zwei Minuten später wurde Voronins Flanke von links vom Torwart der Gastgeber abgefangen. Kurz darauf hatte auch der FK Krasnodar seine erste Möglichkeit zu verbuchen: Der Ball wurde mit einem guten Pass von hab-links durch Dinamos Abwehr gesteckt, wodurch der Stürmer allein vor dem Tor war. Aber der Gästekeeper zeichnete sich mal wieder aus, indem er schneller am Ball war und somit die gute Chance vereitelte. Zwei Flanken von links wurden jeweils von der gegnerischen Abwehr zunichte gemacht bzw. kam Dinamos letzter Mann vor zwei Stürmern an den Ball (8. Flanke Dinamo / 9. Flanke Krasnodar). Nach zehn gespielten Minuten jubelte Kevins Mannschaft – aber nur kurz: Ein Pass auf Andrej Voronin wurde so klug gespielt, dass er alleine vor dem Torwart stand, den er ausspielte und den Ball im Netz versenkte, jedoch pfiff der Unparteiische Voronin zurück, da er bei dem Pass zuvor im Abseits stand. Anfangs war Dinamo besser, doch ab der zehnten Minute fanden die Gastgeber mehr und mehr ins Spiel, aber jede der kleineren Chancen konnte mit Leichtigkeit vereitelt werden. In der 20. Minute fand ein langer Ball auf Kevin sein Ende bei Krasnodars Abwehr. 6 Minuten später fuhr Krasnodar einen schönen Angriff, der über mehrere Stationen lief, was Dinamo augenscheinlich verwirrte, aber glücklicherweise blieb der Schlussmann standhaft. Daraufhin wachte Kevins Mannschaft wieder auf und hatte auch einige gute Angriffe zu verzeichnen: Der Ball wurde durch 3 Abwehrspieler gesteckt und sollte in Andrej Voronins Lauf enden, doch der Torwart der Gastgeber reagierte schnell und kam vor dem Stürmer an den Ball (30.). Außerdem konnte man einen Pfostentreffer Dinamos bestaunen, dessen Nachschuss von Kevin auch nicht den Weg ins Tor fand. Nach einer erneuten Flanke ging Voronins Kopfball ins Toraus (44.). Nach dieser spannenden Szene ging es erst einmal in die Halbzeitpause.
In der 47. Minute war bei Moskaus Keeper eine leichte Unsicherheit nach einem Schuss der Gastgeber zu erkennen, aber er hatte den Ball im Nachfassen. 10 Minuten später gab es ein Déjà-Vu: Erneut ein Abseitstor Dinamos, durch genau den gleichen Spielzug wie in der ersten Halbzeit – sehr ärgerlich ! In der 65. Minute gab es erneut eine leichte Unsicherheit bei Kevins Teamkollegen, wie in der 47. Minute, jedoch dieses Mal nach einem Freistoß von rechts Außen Krasnodars. Kurz darauf setzte sich Dinamo auf der rechten Seite gut durch, der Spieler zieht mit dem Ball in die Mitte rein und ist nur noch durch ein Foul zu stoppen, was von dem bisher gut-pfeifenden Schiedsrichter nicht geahndet wird. Doch dann, endlich, in der 80. Minute konnte Dinamo wirklich jubeln: Nach einem schnell ausgeführten Freistoß war die gegnerische Abwehr komplett ungeordnet , sodass Voronins flacher Pass seinen Weg zu Smolow fand, der den Ball sicher verwandelte. In den letzten Minuten wurde Dinamos Sieg noch einige Male ins Wanken gebracht, aber die Unruhen im Moskauer-Sechzehner wurden immer von der Abwehr geklärt. Doch in der 93. Minute musste der Pfosten nach einer guten Chance Krasnodars den Ausgleichstreffer verhindern.
Das sagt Kevin: „Wir sind zurzeit nur sehr schwer zu besiegen. Das ist ein Verdienst des Trainers und der gesamten Mannschaft.“








- 10.06.2011
27. Meisterschaftsspiel / 2. Saison für Kevin (12. Spieltag)
Dinamo Moskau 1:1 Zenit St. Petersburg

Ein Spitzenspiel, der Dritte gegen den Zweiten – da war Spannung garantiert ! Auch wenn man im Nachhinein vielleicht denken könnte, dass ein Unentschieden gegen den Fußballgiganten Russlands zufriedenstellend ist, für Dinamo war wesentlich mehr drin, denn Kevins Mannschaft war über weite Strecken besser als Zenit, doch versäumte es, die Chancen und die Überlegenheit  zu nutzen. Dennoch war die Freude riesengroß, denn manche glaubten das Spiel schon verloren. In der 82. Minute fiel der ärgerliche Gegentreffer durch Lazovic, aber Dinamo gab sich nicht auf und erzielte in der fünften Minute der Nachspielzeit, dank Samedow, den Ausgleichstreffer. Der zweite Grund zum Jubeln: Durch das neunte Spiel in Folge ohne Niederlage wurde ein neuer Vereinsrekord aufgestellt.
Kevin spielte, trotz Halswirbelproblemen, gewohnt kämpferisch und wirbelte die gegnerische Abwehr einige Male durcheinander und war dadurch an vielen gefährlichen Situationen beteiligt.
Das sagt er zu dem Topspiel: „Tore in letzter Sekunde sind die Schönsten. Das 1:1 war mehr als verdient für uns.“
  








- 14.06.2011
13. Spieltag
Rubin Kasan 3:0 Dinamo Moskau

Kevin konnte aufgrund von Problemen mit der Halswirbelsäule nicht spielen.
Dinamo spielte schlecht, jedoch ist das Ergebnis in der Höhe nicht gerechtfertigt. Es wäre mehr drin gewesen.
Das sagt Kevin: „Heute ist ein doppelt bitterer Tag. Ich hätte gerne gespielt – oder zumindest einen Sieg meiner Mannschaft gefeiert.“








- 18.06.2011
28. Meisterschaftsspiel / 2. Saison für Kevin (14. Spieltag)
Dinamo Moskau 3:0 Tomsk


Das Erste, nachdem er gefragt hatte, wie es mir gehe und ob alles in Ordnung sei, was Kevin sagte, war: „Du bist da und schon treffe ich wieder – du musst öfter kommen !“
Kevin hat endlich wieder getroffen, sein letztes Tor war am ersten Spieltag. Und nicht nur mir sah man die Erleichterung an. Kevin erzählte jedem sofort, dass er ein Tor geschossen habe und dass er sehr glücklich darüber sei.
Aber auch insgesamt war es ein extrem gutes Spiel seitens Dinamo – meiner Meinung nach das Beste was ich je von Kevins Mannschaft gesehen habe.
Dinamo übte von Anfang an Druck aus, daher hätte der mehr als verdiente Sieg noch höher ausfallen müssen. Tomsk setzte überhaupt nichts entgegen und Dinamo konnte nach Lust und Laune kombinieren.
Das sagt Kevin: "Eine gewisse Erleichterung ist da, wenn man nach einer längeren Phase ohne Tor wieder trifft. Aber als richtig dramatisch habe ich diese Teit nicht empfunden, weil wir in den letzten Wochen sehr erfolgreich gespielt und einen neuen Vereinsrekord aufgestellt haben. Da haben eben meine Kollegen die Tore gemacht und ich viele Treffer vorbereitet. Entscheidend ist nicht mein Torekonto, sondern wo wir als Mannschaft in der Tabelle stehen."

Mir hat es ziemlich gut gefallen, Kevin mal wieder live Fußball spielen zu sehen, aber es war schon ein ziemlicher „Kulturschock“ nur mit 6145 Zuschauern bei einem Erstligaspiel zu sein. Aber man muss auch sagen, dass die Stimmung, trotz der wenigen Zuschauer, nicht schlecht war.
Mehr über meine Moskau-Reise unter der Rubrik Moskau 2011.












- 22.06.2011
29. Meisterschaftsspiel / 2. Saison für Kevin (15. Spieltag)
Spartak Moskau 0:2 Dinamo Moskau

Ein sehr wichtiger Sieg: Nicht nur, dass das Derby gewonnen und somit Dinamos größter Rivale geschlagen ist, sondern auch hinsichtlich der Tabellensituation, denn alle Topclubs haben ebenfalls gewonnen und dank dieser drei Punkte bleibt Kevin mit seinem Team oben dran.
Dinamo war das ganze Spiel deutlich überlegen. Kevin hat sich voll und ganz in den Dienst der Mannschaft gestellt, er hat super gespielt und gekämpft, viele Bälle verteilt setzte sich oft gut durch und andere in Szene. Er zog immer mehrere Spieler auf sich, wodurch er seinen Mitspielern Raum schaffte. Er war an einigen gefährlichen Situationen beteiligt - wieder einmal eine sehr gute kämpferische und spielerische Leistung von Kevin !
Schon in der fünften Minute konnte man Dinamos Siegeswillen und Können erkennen: einer langer, hoher Ball aus dem Mittelfeld fand seinen Weg zu Kevin, der den Ball zunächst mit dem Kopf annahm und dann mit diesem in den Lauf zu seinem Mitspieler auf die linke Seite verlängerte, wodurch der alleine vor dem Torwart und dem Tor stand, doch leider ging der Schuss knapp über die Querlatte. Auch in der 12. Minute ging ein Schuss von Dinamo drüber, nachdem nach einem Freistoß aus dem rechten Mittelfeld das Spielgerät mit der Hacke nach links Außen befördert wurde.  Dinamo hat wesentlich schneller umgeschaltet und erspielt sich einige Chancen, Spartak jedoch spielte kaum.  Kevin erkämpfte sich den Ball im Mittelfeld, spielte mehrere Doppelpässe und kam dadurch nah ans Tor heran, doch der wunderschöne Spielzug fand sein Ende bei einem nicht geahndeten Foul (25.). 10 Minuten später konnte Dinamo den ersten Treffer verzeichnen: Der wuchtige Flugkopfball von Semschow, nach einer Flanke von rechts in die Mitte des Strafraums, brachte den gewünschten Torerfolg.
Nach der Halbzeitpause fiel ein Spieler ganz besonders auf: Andrej Voronin. Zunächst leider negativ, denn in der 58. Minute vergab er eine Großchance. Er sprang in eine mittelhohe Flanke, von rechts kurz vor das Tor, rein, doch leider ging der Ball, wie auch immer, über das Tor. Doch 5 Minuten später konnte man sein Tor bejubeln: Der Angriff über viele Stationen begann in der eigenen Hälfte, kurz vor dem gegnerischen Sechzehner spielte Voronin nach den Ball nach Außen in den Lauf eines Mitspielers, der den Ball auf Voronin zurück legte. Dessen Schuss ging in die Abwehr, doch der Nachschuss fand den Weg ins Tor von Spartak Moskau – 2:0 Endstand !

Das sagt Kevin: „Siege gegen Spartak sind die Schönsten!“









- 26.06.2011
30. Meisterschaftsspiel / 2. Saison für Kevin (16. Spieltag)
Dinamo Moskau 4:1 Lokomotive Moskau

Und schon wieder ein Derby Und erneut ein Sieg – im Moment ist Dinamo kaum zu stoppen und Kevin mittlerweile auch nicht mehr, denn er leitete mit seinem Doppelpack den Sieg ein. Ein sehr starker Auftritt der ganzen Mannschaft – so ist die Meisterschaft erreichbar ! Dinamo ist auf Platz drei, nur einen Punkt hinter Platz 2 – ihr schafft das !
Schon in der 10. Minute fiel das 1:0 für die Gastgeber durch Kevin: Voronin spielte aus dem Mittelfeld einen langen, hohen Pass auf Kevin, der den Ball annahm, sich vorlegte und in die lange Ecke schoss. Das 2:0 in der 24. Minute sah ähnlich aus. Der einzige Unterschied: Kevin spielte den Torwart aus, anstatt zu schießen. Das 3:0 in der 38. Minute wurde ebenfalls mustergültig von Voronin vorbereitet, der einen guten Pass in den Lauf von Semtschow spielte; dieser schob den Ball in die rechte Ecke. Das 1:3 für Lokomotive brachte den Gästen auch nichts mehr, zumal kurz darauf Voronin, der an diesem Tag an allen Toren beteiligt war, zum 4:1-Endstand traf.
Das sagt Kevin: „4:1 gewonnen, zwei Mal selbst getroffen, Platz drei – das Leben ist schön !“




 



 

 
NEWS
Fotos von Moskau unter der Rubrik Bilder - Bericht unter der Rubrik Moskau 2011 :D :D :D // 16. Spieltag der Meisterschaft: Dinamo Moskau 4:1 Lokomotive Moskau // Kevins Bilanz Saison 2011: 4 Tore / 5 Assists in 15 Meisterschaftsspielen // Alle selbstgeschriebenen Spielberichte dieser Saison von Dinamo sind unter Saison 2011 zu sehen. // Alle Infos von Dinamo + Kevin findet ihr unter der Rubrik Kevins Neuanfang in Moskau // Kevin wurde zum besten Spieler der Saison in einer Online-Abstimmung von den Dynamo-Fans gewählt :D // Kevin ist umgezogen - er hat ein Haus ein wenig außerhalb Moskaus für sich und seine Familie gefunden. Es liegt in dem Moskauer Vorort Chimki, ist 20 Autominuten von dem Trainingsgelände entfernt, liegt dafür aber in der Nähe des internationalen Kindergartens, den Kevins Kinder besuchen - das sei besser für seine Familie, sagt er :) Viel Glück fürs neue Heim ! :)
 
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